Wir haben seit 1993 eine
kleine verantwortungsbewusste Hundezucht. Es gibt ca. 1 Wurf
pro Jahr und zwar nach den Richtlinien des
Labrador Club
Deutschland e. V.. Wir legen großen Wert auf die Auswahl
unserer Elterntiere und scheuen auch weite Wege nicht um zu
einem bestimmten Rüden zum decken zu fahren.
Unsere Hunde leben mit uns
im Haus und sind immer dabei . Die Welpen werden im Haus
geboren und wachsen auch da auf um möglichst viele
Umweltreize kennen zu lernen. Unsere Welpen danken den
größeren Aufwand und die Mühe mit einer großen Wesensstärke.
Im Alter von 8 Wochen geben wir die Welpen mehrfach entwurmt
und grundgeimpft Staupe, Hepatitis, Leptospirose,
Parvovirose und Zwingerhusten
(SHLPPi) sowie gechipt ab. Der
Zuchtwart hat vorher die Zuchtstätte, die Mutterhündin sowie
die Welpen kontrolliert. Der Käufer erhält neben dem
Kaufvertrag einen Futterplan, eine Kopie des
Wurfabnahmeberichtes sowie den Impfpass des Welpen mit. Die
Ahnentafel wird nach Fertigstellung durch den
Hauptzuchtwart vom Züchter dem Käufer nachgesandt.
Wir möchten das unsere
Welpen mit einem Jahr HD und ED geröntgt werden, sowie an
einem Wesenstest teilnehmen.
Für die gesunde Entwicklung
eines Welpen ist viel Zeit, Geduld, Erziehung und Liebe
nötig. Wir geben unseren Welpen einen möglichst guten Start
in den ersten 8 Wochen und wünschen uns das sie zu
typvollen, gesunden und Wesensstarken Labradoren
heranwachsen.
Großen Wert darauf legen wir
auch darauf weiterhin nach der Abgabe der Welpen mit den
Welpenkäufern im Kontakt zu bleiben und stehen für Fragen
immer zur Verfügung
Bevor Sie einen
Labrador- Welpen kaufen.....
sollten Sie
sich selbst die folgenden Fragen stellen:
Bin ich darauf
vorbereitet.......
1. für
diesen Hund und alle seine Bedürfnisse die volle
Verantwortung während der nächsten 10 - 15 Jahre zu
übernehmen? Dies ist KEINE AUFGABE für Kinder!
2. die
beträchtliche Menge an Zeit und Geduld zu investieren, die
nötig ist, um den Hund zu einem guten Begleiter auszubilden
(das passiert nicht von selbst !!!!!) ?
3. mich
zu informieren über die korrekte Versorgung des Hundes,
angemessene Trainingsmethoden und wie man ihn pflegt ? (Es
gibt viele gute Bücher zu diesen Themen, lesen Sie ein paar
vor dem Kauf !)
4. mir
einen Jagdhund (denn der Labrador ist eine Jagdhundrasse)
ins Haus zu holen? Seine Vorfahren wurden dafür gezüchtet,
den ganzen Tag lang ihre Aufgaben beim Apportieren von
geschossenem Wild zu erfüllen. Die dafür erforderliche hohe
Aufmerksamkeit und Arbeitsfreude steckt auch heute noch in
den Hunden. Sie brauchen deshalb körperliche und vor allem
auch geistige Beschäftigung
unterforderte
Labradors werden schnell hochgradig destruktiv und stehen
diesbezüglich in der Spitzengruppe der Hunderassen!
5. den
Hund immer sicher unterzubringen – kein Streunen, kein Leben
als Kettenhund, aber ein solider Zaun um das Grundstück?
6. dass
der Hund genug Zuwendung und Bewegung bekommt?
Labradorwelpen brauchen Aufsicht und Erziehung, viele
Stunden am Tag, jeden Tag!
7. die
Geduld aufzubringen, die nötig ist, um die Herausforderungen
des Welpen- und Heranwachsendenalters (das bis zu 3 Jahren
dauern kann) zu akzeptieren (und zu genießen), und auch
jeden anderen Lebensabschnitt angemessen mitzuerleben ?
8. mit
starkem Haaren, ins Haus mitgebrachtem Schlamm,
Herumschleppen von Gegenständen, engem Körperkontakt und
hoher Aktivität des Hundes für die nächsten 10 - 15 Jahre zu
leben ?
9. Geld
auszugeben, um die notwendige tierärztliche Versorgung für
das ganze Leben sicherzustellen? Dies beinhaltet regelmäßige
Wurmkuren und Impfungen, Röntgenuntersuchungen der Hüften
und Ellbogen, jährliche Vorsorge-Untersuchungen, aber sicher
auch viele andere erforderliche Behandlungen im Laufe des
Lebens.
10. mir
klarzumachen, dass die Kosten der Anschaffung eines Welpen
nur ein Bruchteil der Gesamtkosten ausmachen, und dass diese
bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 12 Jahren
für einen mittelgroßen Hund über 10.000 Euro betragen werden
?
11. dass
der Hund auch in Zeiten von Urlaub, Krankheit oder sonstigen
Verhinderungen ordentlich versorgt werden kann? Trägt die
ganze Familie die Anschaffung mit, oder gibt es
Familienmitglieder, die sich dagegen wehren?
12. den
Züchter informiert und auf dem Laufenden zu halten über die
Erfolge meines Hundes und auch über mögliche Probleme ?
Meine Fragen dem Züchter oder einem anderen Hundeexperten
vorzulegen, bevor sie zu Problemen werden und der Hund außer
Kontrolle gerät ?
13. die
Verantwortung für den Hund auch weiterhin zu übernehmen,
wenn sich unausweichliche Veränderungen der eigenen
Lebensumstände ergeben (ein neues Baby, Kinder gehen aus dem
Haus, Wohnungswechsel oder Rückkehr in den Beruf)?
Wenn Sie
ALLE genannten Fragen mit JA beantwortet haben, sollten Sie
anfangen, sich nach einem guten Züchter umzuschauen.
Beginnen Sie frühzeitig damit, denn die meisten seriösen
Züchter haben eine Warteliste zwischen einigen Monaten und
ein paar Jahren. Denken Sie daran, dass der richtige Welpe
es wert ist, dass Sie auf ihn warten!
Quelle:
http://www.labrador.de
Diese wahre Begebenheit, soll alle zum
Nachdenken anregen,
die einen Hund haben oder möchten.
Die Geschichte
von Lea